Ein Sehnsuchtsort in Berg am Laim

von Redaktion

Im April sollen die ersten Wohnungen im „Orplid“ bezugsfertig sein

Das „Orplid“ wächst: Im April sollen die ersten 286 Wohnungen bezugsfertig sein. © Marcus Schlaf

„Orplid“ ist ein Fantasieland aus einem Gedicht von Eduard Mörike. Eine Art Sehnsuchtsort, eine idealisierte Heimat. Genau das soll das Neubauquartier „Orplid“ in Berg am Laim für seine künftigen Bewohner einmal werden – das ist jedenfalls das Ziel der privaten Bauherren, der Familie Rothenfußer. Im April sollen die ersten 286 Wohnungen des ersten Orplid-Bauabschnitts bezugsfertig werden.

Es ist ein hoher Anspruch, den die Rothenfußers, die dafür extra eine eigene Immobilienfirma gegründet haben, da verfolgen. Viele Jahre war das knapp sieben Hektar große Grundstück, das dem renommierten Augenarzt Dr. Walter Rothenfußer von seinem Vater vererbt wurde, als Acker und Fußballplatz genutzt worden. Nun soll hier ein Quartier für Menschen mit besonderen Ansprüchen an Wohnen und Leben entstehen. Kein gewöhnliches Wohnquartier, sondern ein einzigartiger Ort, geprägt von Ruhe und Natur mit hochwertigen Wohnungen in moderner Architektur und allem, was den Alltag bereichert.

Gewerbe, Homeoffice-Arbeitsplätze im Workspace, eine Radlwerkstatt mit Leihbikes, Paketstation, Gemeinschaftsräume sowie einen kleinen Theaterraum mit Freifläche soll es geben. Dazu Gesundheitsangebote, Kletterwände, Werkstätten, Musikräume, Urban Gardening und Fitnessgeräte auf dem Dach sowie einen Tante-Emma-Laden mit „Quartiers-Kümmerer“. Offene Innenhöfe und grüne Oasen sollen zum Verweilen einladen, damit Gemeinschaft entstehen kann. Gleichzeitig soll es aber auch Rückzugsbereiche geben. Rund um den Marktplatz sollen Restaurant und Eiscafé, Ladenwohnungen für Kleinkunst und Drachenpfade und -gärten für die Kinder entstehen – sowie eine oktogonale Kirche für alle Weltreligionen. „Wir wollen Lebensraum und Erlebnisräume schaffen“, erklärt Rothenfußer. Ein Zuhause für alle, die mehr Verbundenheit in ihrem Leben suchen.

Das alles preisgünstig oder zumindest preisgedämpft. Unter anderem entstehen sogenannte Cluster-Wohnungen, das heißt, sechs bis acht kleinere Appartements werden jeweils mit Gemeinschaftsräumen gebündelt und erhalten eigene Zugänge – ideal für inklusives, seniorengerechtes, studentisches oder frauenspezifisches Wohnen. Das soll ein lebendiges Miteinander unterschiedlicher Generationen und Lebensformen schaffen. Dazu ist man in wenigen Minuten vom nahen S-Bahnhof Berg am Laim in der Innenstadt. „Orplid“ will so das Beste aus zwei Welten vereinen: urbane Nähe und grüne Gelassenheit.

Der zweite Abschnitt des 143-Millionen-Projekts ist bereits genehmigt und befindet sich in Planung. Gleich nebenan entstehen zwei weitere Abschnitte des Neubauquartiers an der Truderinger Straße, erstellt von der Unternehmensgruppe Büschl. Erst 2027 soll hier der erste Teil fertig und dann an die Münchner Wohnen übergeben werden.CAMREN ICK-DIETL

Artikel 9 von 11