Am Samstag soll ein 24-jähriger Jemenit mehrere faustgroße Steine gegen die Fassade des israelischen Generalkonsulats München geworfen haben. In der Sache hat nun die Generalstaatsanwaltschaft München einen Haftbefehl erwirkt. Der Mann befindet sich inzwischen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung in U-Haft. Nach den Steinwürfen soll der Beschuldigte seinen Rucksack abgelegt und dabei „Allahu Akbar“ gerufen haben. Dadurch sei der Eindruck entstanden, dass er eine Sprengstoffexplosion herbeiführen und Menschen habe töten wollen. Bei der Festnahme soll der Mann in Richtung der Polizisten getreten und Kopfstöße verteilt haben.IWI