Der Bund Naturschutz Bayern und das Thünen-Institut in Braunschweig rufen zur Beteiligung an der „Hummel-Challenge 2026“ auf. Von Freitag an können Bürgerinnen und Bürger dabei Hummeln fotografieren und ihre Aufnahmen der Insekten dann an die Wissenschaftler senden, wie der Verein und das Bundesforschungsinstitut am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Die Mitmachaktion unterstützt die Forscher dabei, mehr über die Vielfalt und Verbreitung von Hummelarten in Deutschland zu erfahren. Die Aktion läuft bis zum 9. April. In den vergangenen Jahren hat die Beteiligung der Bürger dem Bund Naturschutz zufolge zu einer Reihe wichtiger Entdeckungen geführt. Durch die Fotos konnte etwa die Tonerdhummel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen erstmals in Deutschland nachgewiesen werden.
Die besten Chancen, verschiedene Hummelarten zu entdecken, gebe es dort, wo viele verschiedene Blütenpflanzen zu finden seien, so der Bund Naturschutz. Am einfachsten ließen sich Hummeln beim Blütenbesuch fotografieren. Bei der Challenge kann jeder mitmachen. Vorkenntnisse sind laut Bund Naturschutz nicht nötig. Wer sich beteiligen möchte, benötigt ein Smartphone und die kostenlose App „ObsIdentify“. Eine in der App integrierte Künstliche Intelligenz bestimmt die Hummeln anhand der Fotos.EPD/FOTO: JENS BÜTTNER/DPA