Der Umbau-Ärger

von Redaktion

Harlaching: Streit um St.-Magnus-Straße

Die Empörung über den Umbau der St.-Magnus-Straße ebbt auch Monate nach der Fertigstellung nicht ab. Nächster Kritikpunkt: Fehlende Wendemöglichkeiten. Denn wer von Osten kommend zum Nahversorgungszentrum an der Kreuzung Naupliastraße möchte, muss aktuell erst mal weiterfahren. Unsinn, finden die Kunden der dortigen Geschäfte.

Das Mobilitätsreferat (MOR) weist darauf hin, dass „auf der St.-Magnus-Straße kein grundsätzliches Recht auf Wendemöglichkeiten besteht“. Dennoch sei an einzelnen Stellen das Wenden möglich, wenn man dabei den Verkehrsfluss nicht stört. „Sollten Ihnen diese Öffnungen jedoch nicht ausreichend Platz zum Wenden bieten, möchten wir Sie bitten, die nahe gelegenen Kreuzungsbereiche zu nutzen“, heißt es weiter. Nahe gelegen ist ein relativer Begriff: Aktuell muss man bis zum Tiroler Platz fahren, um zu wenden.

„Indiskutabel“ nannte das Norbert Weigler (Grüne). CSU-Politiker Andreas Babor sagt, dass mehr Wendemöglichkeiten auch die Flexibilität der Rettungsdienste erhöhen würden. Sollte ein Abschnitt der St.-Magnus-Straße blockiert sein, könnten Krankenwagen und Feuerwehr an diesen Stellen auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Der BA fordert deshalb, Wendemöglichkeiten wieder einzurichten.VINCENT SUPPÉ

Artikel 9 von 11