Münchenstift führt Vier-Tage-Woche ein
Die städtische Tochtergesellschaft Münchenstift führt zum 1. Juni flächendeckend die Vier-Tage-Woche ein – bei vollem Gehalt und als freiwillige Option. Die Arbeitszeit bleibt gleich – aber wird an vier statt fünf Tagen bewältigt. „Mit der Vier-Tage-Woche setzt die Münchenstift ein klares Zeichen für die Zukunft der Arbeitswelt. Wer gute Pflege will, muss auch gute Arbeitsbedingungen schaffen – dieses Modell ist innovativ und beispielgebend weit über München hinaus“, sagt Verena Dietl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft. In neun Wohnbereichen, die vorab an einem Pilotprojekt teilgenommen haben, sank die Krankheitsquote, gleichzeitig stieg die Zufriedenheit der Mitarbeitenden deutlich. Markus Edel, Personalleiter der Münchenstift: „Der Mut zu neuen Arbeitsmodellen lohnt sich.“ Bei der Münchenstift sind 2100 Mitarbeiter beschäftigt. In neun Alten- und Pflegeheimen sowie fünf Seniorenwohnheimen werden rund 3000 Senioren betreut.MM