Polizist Werner Kraus sprach über den Mord an Domenico Lorusso (l.). © Stache
Der sinnlose Tod von Domenico Lorusso erschüttert München bis heute: Am 28. Mai 2013 wurde der 31-Jährige auf dem Radweg an der Erhardtstraße mit einem Messerstich getötet. Alles, was die Polizei weiß: Der Ingenieur hatte den Täter kurz zuvor zur Rede gestellt, nachdem dieser die Freundin des Opfers angespuckt hatte. Der Messerangriff kam aus dem Nichts. „Domenico Lorusso konnte nicht damit rechnen“, sagte Polizeisprecher Werner Kraus. „Es war eine Zufallstat.“
Bis heute wurden 1130 Hinweise ausgewertet. Nach der Auswertung der Handyfunkzellen gaben 6000 Männer eine Speichelprobe ab. Vom Mörder, der sich bei der Tat verletzt hat, fehlt jede Spur – obwohl seine DNA vorliegt. Laut Kraus geben die Ermittler die Hoffnung beim Isarmord nicht auf: Wenn der Täter noch lebt, könnte seine DNA in einer Datenbank auftauchen. Oder es gibt endlich den entscheidenden Tipp, der zur Klärung des Falls führt. Hinweise: 089/291 00.NAH, THI