Soll bald ein Ende haben: Wildes Rollerparken auf der Rampe zum Bahnsteig der S-Bahn. © Daniela Fürst
Wild abgestellte E-Scooter sind vielerorts ein Ärgernis, das immer wieder zu Bürgerbeschwerden führt. Anders als in der Innenstadt gibt es in Feldmoching-Hasenbergl keine flächendeckend ausgewiesenen festen E-Scooter-Parkplätze. Das möchte der Bezirksausschuss (BA) schnellstmöglich ändern und fordert das Mobilitätsreferat (MOR) auf, spezielle Abstellflächen auch für das nördliche Stadtgebiet einzurichten.
Bei seiner jüngsten Sitzung stimmte der BA einer Empfehlung des Unterausschusses Verkehr zu. „Angestrebt wird ein dichtes Netz von Abstellflächen mit entsprechendem Geofencing, also einer Abstellverbotszone“, erläutert die Vorsitzende des Unterausschusses, Bettina Obersojer (CSU).
Das sogenannte Geofencing sorgt dafür, dass die Roller in einem vorgegebenen Radius nur auf der vorgesehenen Fläche abgestellt werden können. Außerhalb dieser Fläche ist es dann nicht mehr möglich, sich auszuloggen und die Mietzeit zu beenden. Der Bezirksausschuss will, „dass die bereits mehrfach geforderten Abstellflächen im Stadtbezirk endlich umgesetzt werden“. Zudem soll der definierte Radius des Geofencing von derzeit 100 Metern auf 300 Meter ausgeweitet werden.DANIELA FÜRST