Ärger im Bezirksausschuss

von Redaktion

Westbad: Viertelpolitiker nennen erneute Schließung „Mist“

Das Westbad muss schon wieder für mehrere Monate schließen. © Marcus Schlaf

Das Westbad in Pasing hat nun schon wieder für mehrere Monate geschlossen. Grund sind Sanierungsarbeiten an der Filteranlage im Hallenbad (wir berichteten). Beim Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing stößt das auf Unverständnis, zumal das Westbad erst im Jahr 2025 nach einer Renovierung, die länger als gedacht gedauert hatte, wieder in Betrieb genommen wurde. Deshalb forderte der BA in der jüngsten Sitzung auf Initiative der CSU, die erneute Schließung auf eine möglichst kurze Dauer zu beschränken.

„Es ist wirklich ein Mist, dass das Westbad wieder so lange schließt“, sagte CSU-Fraktionssprecher Sven Wackermann. Denn das Schwimmbad sei, wie es auch im Antrag seiner Partei heißt, ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Infrastruktur und erfülle eine wichtige Funktion für Schulen, Vereine und die Bevölkerung.

Zwar öffnet das Freibad unabhängig von dem Arbeiten im Hallenbad am 14. Mai, aber dennoch möchte die CSU Auskunft haben, welche Ersatzmöglichkeiten für Schulen und Vereine während der Sanierung der Filteranlage angeboten werden. Zudem würde die Partei gerne wissen, ob nicht einzelne Becken für den Schul- und Vereinssport weiterhin betrieben werden können.

Grundsätzlich herrschte im BA Einigkeit darüber, dass die erneute längere Schließung des Westbads ärgerlich ist. Doch Gerald Zehetbauer (Grüne) war der Ton im CSU-Antrag etwas zu scharf. Er wolle den SWM „kein allgemeines Versagen unterstellen“. Dennoch hob am Ende eine große Mehrheit der im Gremium Anwesenden die Hand für den Antrag der CSU. VINCENT NUMBERGER

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