Ein Fest ganz im Zeichen Buddhas

von Redaktion

Am 16. Mai findet die Vesakh-Feier statt

Einzug der Buddha-Statue und Löwentanz: das Vesakh-Fest im Westpark. © Sigi Jantz

Einen Einblick in verschiedene asiatische Kulturen, Küchen und vor allem in die buddhistische Praxis verspricht das Vesakh-Fest am Samstag, 16. Mai, im Westpark. Los geht der jährlich stattfindende, stets farbenfrohe Festtag um 12.30 Uhr mit dem feierlichen Einzug buddhistischer Mönche samt Buddha-Statue in den Park, gefolgt von einer Eröffnungszeremonie auf der Seebühne am Westsee, bei der der traditionelle chinesische Löwentanz aufgeführt wird. Es folgen unter anderem tibetische, nepalesische und vietnamesische Tänze, eine Demonstration koreanischer Kampfkunst und der Vortrag von Mantras und Liedern.

Parallel zum Programm auf der Seebühne finden im gesamten Ostasienensemble im Westpark Veranstaltungen statt: So erhalten Interessierte an der Nepal-Pagode zum Beispiel einen Einblick in die buddhistische Sterbebegleitung, im Japan-Garten gibt es Vorträge und Meditation, auf der von Wasser umgebenen Thai-Sala treten Tänzerinnen aus Bangkok auf.

Die Organisatoren des Vesakh-Fests, unter anderem die buddhistische Gemeinde Wat Thai München, sowie weitere buddhistische Vereinigungen aus München und dem Umland stellen sich an Infopavillons vor, zur Verköstigung kulinarischer asiatischer Spezialitäten laden über das Festgelände verstreute Essensstände ein. Das Fest endet um 19:15, nach einer etwa halbstündigen Kerzenzeremonie rund um das Festgelände. Einen Zeitplan, in dem sämtliche Programmpunkte an allen Orten aufgelistet sind, gibt es online unter vesakh-muenchen.de.

In den buddhistisch geprägten Ländern Asiens wird Vesakh immer am ersten Vollmond zwischen Ende April und Anfang Juni begangen, und zwar zu Ehren der Geburt, Erleuchtung und vollkommenen Befreiung des indischen Religionsstifters Buddha Siddhartha Gautama. Es ist der höchste buddhistische Feiertag.DN

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