Heiße Phase beim Streit um die Wiesn-Zelte

von Redaktion

Alexander Egger will die Zeltvergabe kippen. © Michaela Stache

Es war der Auftakt im Wiesn-Streit: Gestern tagte die Vergabekammer Südbayern zu einem heiklen Thema: zur juristischen Prüfung der Zelt-Vergabe auf dem Oktoberfest.

Seit Jahrzehnten bestimmen Verwaltung und Stadtrat per Punkte-Liste, welche Brauereien und Wirte auf die Wiesn dürfen. Das will Wiesn-Wirt Alexander Egger („Münchner Stubn“) ändern. Er lässt prüfen, ob große Zelte EU-weit ausgeschrieben werden müssen – im konkreten Fall geht es um das Paulaner-Zelt und die Schottenhamel-Festhalle (wirberichteten).

Ob die Vergabe der Stadt richtig ist, müssen jetzt zwei juristische Staatsbeamte und ein ehrenamtlicher Beisitzer vom Auftragsberatungszentrum Bayern e.V. klären – sie bilden die Vergabekammer. Zum Termin gestern um 14 Uhr in der Maximilianstraße kamen auch die Vertreter von Alexander Egger, der Stadt, von Paulaner und von Christian Schottenhamel. Wann die Vergabekammer entscheidet, ist unklar.TG