Alles Taco in Riem und Freiham

von Redaktion

US-Fast-Food-Kette eröffnet deutschlandweit die ersten zwei Filialen in München

Perfekter Standort: In die Riem Arcaden soll eine Filiale von „Taco Bell“ einziehen. © Klaus Haag

Amerikanisch-mexikanische Küche bietet das Fast-Food-Restaurant an. © Julia Kilian

Dieses Fast-Food-Restaurant gibt es derzeit nur auf US-Militärbasen in Deutschland. Das soll sich ändern. Wie unsere Zeitung exklusiv erfahren hat, will „Taco Bell“ in den Riem-Arcaden und in Freiham die ersten öffentlichen Filialen eröffnen. Das ist einzigartig in Deutschland. Weitere Filialen in Bayern sollen folgen.

Das 1962 in Kalifornien gegründete Unternehmen hat sich auf mexikanisch-amerikanische Küche spezialisiert und gehört dem Konzern „Yum! Brands“ , zu dem auch KFC und Pizza Hut zählen. Eigentlich wollte man längst auch in Deutschland expandieren. Weltweit betreibt „Taco“ über 8000 Restaurants, rund 400 in Europa in Ländern wie Spanien, den Niederlanden oder Großbritannien. Doch nach konzerninternen Problemen waren im Mai 2025 alle Deutschland-Pläne offiziell abgesagt worden. Statt einem einzigen Master-Franchisenehmer wird nun auf mehrere regionale Partner in bestimmten Gebieten gesetzt. In Bayern kümmert sich die Lehmann Hotel- und Gaststätten Holding GmbH um die Standortauswahl.

Freiham sichere durch das neue Wohnquartier langfristiges Wachstum, die Riem Arcaden durch ihre Nähe zur Messe sofortige Spitzenfrequenz, erklärt Firmengründer Christian Lehmann. „Diese perfekte Balance aus hohem Potenzial und sicherem Cashflow konnten wir uns für Taco Bell nicht entgehen lassen.“ Die ersten beiden Standorte seien nur der Auftakt eines langfristig angelegten Ausbaukonzepts für den bayerischen Markt. Unter anderem sind Filialen in Passau und Nürnberg geplant.

Christian Lehmann, der unter anderem schon für Feinkost Käfer gearbeitet hat, für den VIP-Bereich der Allianz Arena zuständig war und mehrere Hotels besessen hat, ist vom Fach. Er versorgt mit seiner Holding unter anderem das Bistro an der Technischen Universität in Garching, beliefert Großkliniken und die Kantinen der Bundesagentur für Arbeit. Und er hat Erfahrung mit Fast-Food-Marken. So betreibt er bereits die drei koreanischen Mmaah!-Restaurants in München.CARMEN ICK-DIETL

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