Olympia: Bedauern über Hamburg-Aus

von Redaktion

Hamburgs Bürger haben entschieden: 55 Prozent lehnen eine Bewerbung der Hansestadt für Olympische und Paralympische Sommerspiele ab. Damit hat sich aus Münchner Sicht ein Mitbewerber aus dem Rennen verabschiedet. Die Reaktionen aus dem Rathaus am Marienplatz fallen jedoch unterschiedlich aus. OB Dominik Krause (Grüne) beispielsweise bedauert das Hamburger Votum. „Gerade bei einer Olympiabewerbung ist entscheidend, dass sie von den Bürgern mitgetragen wird.“

Wie berichtet, hatte sich bei der Abstimmung in der bayerischen Landeshauptstadt eine breite Mehrheit von 66 Prozent für eine Bewerbung ausgesprochen. „München hat mit seinem Bürgerentscheid im Oktober 2025 den Auftakt für die bis jetzt erfolgten Entscheidungen in Deutschland gemacht und gezeigt, wie wichtig diese breite Legitimation ist“, sagte Krause. „Der olympische Geist in Deutschland lebt nicht allein von einem Abstimmungsergebnis, sondern von der gemeinsamen Idee, Sport, Fairness und gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt zu stellen.“ Nun hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) neben München nur noch Bewerbungen aus der Rhein-Ruhr-Region sowie aus Berlin/Leipzig vorliegen. Der DOSB entscheidet am 26. September, mit welchem Bewerber er für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 ins Rennen geht.SKA

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