Das israelische Generalkonsulat an der Barer Straße. © dpa
Es waren Schock-Szenen vor dem israelischen Generalkonsulat: Ein 24-Jähriger hatte am 7. März mehrere faustgroße Steine gegen die Fassade des israelischen Generalkonsulats geworfen. Dann legte er seinen Rucksack ab und schrie „Allahu Akbar“. Ermittler gingen von einem Anschlag aus. Das Gelände wurde großräumig abgesperrt, Spezialkräfte rückten an. Bei der Festnahme soll der Jemenit nach Beamten getreten und sie mit Kopfstößen attackiert haben. Nur mit erheblichem Kraftaufwand konnten die Einsatzkräfte ihn überwältigen.
Nun hat die Generalstaatsanwaltschaft den Mann angeklagt. Ihm werden die Störung des öffentlichen Friedens, tätliche Angriffe auf Polizeibeamte und Sachbeschädigung vorgeworfen. Eine Sprengstoffgefahr bestätigte sich nicht – dennoch entstand 1000 Euro Sachschaden. Auch in der Psychiatrie soll der Beschuldigte Polizisten angegriffen haben. Ein Gutachten bescheinigt verminderte Schuldfähigkeit.THI