Wirbel um die Welle

von Redaktion

Dammbalken manipuliert: Erneut kurzzeitiges Surfverbot am Eisbach

Das Wasserwirtschaftsamt musste den Zulauf regulieren: Am Nachmittag brauste der Eisbach wieder normal. © L. Hansen

Schon wieder ein kurzfristiger Surf-Stopp auf der Eisbachwelle: Das Wasserwirtschaftsamt musste gestern Mittag den Zufluss und somit den Wasserpegel senken, um an der Wasserverteilung rund 150 Meter hinter der Welle Dammbalken zu justieren. An diesen Balken hatten sich Unbekannte zu schaffen gemacht.

Das Verteiler-Wehr steuert die Wassermenge des Schwabinger Bachs und des Bachsystems im Englischen Garten bis nördlich von Garching. Befindet sich zu wenig Wasser im System, drohen ganze Gewässerabschnitte trockenzufallen. Gelangt zu viel Wasser in das System, drohen Überschwemmungen. Die Balken sorgen dafür, dass sich das Wasser je nach Wetter im richtigen Maß zur Welle hin aufstaut, sodass etwa beim gestrigen Regen keine Überschwemmung droht.

„Fremde haben zwei Balken eigenmächtig eingesetzt“, erklärt Florian Klein, stellvertretender Leiter des Wasserwirtschaftsamts, „aber so, dass sie sich verkeilt haben. Dadurch konnten wir keine weiteren Balken einsetzen oder entnehmen, der Strom war nicht mehr justierbar.“ Die Fremdbalken mussten heraus und wieder nach Expertenmaß eingesetzt werden. Das dauerte von 13 bis 14 Uhr – danach konnte wieder gesurft werden.I. WINKLBAUER

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