Einmalig schön: das Müller‘sche Volksbad. © Hajdu
Am Freitag machen wir, unabhängig vom Alter, allesamt auf Jugendstil – in dieser Architektur wurde das schönste Schwimmbad Münchens, ach was: der ganzen Welt eröffnet! Und zwar genau vor 125 Jahren. Deshalb feiern die Stadtwerke München das prächtige Bauwerk am Gasteig mit unter anderem ganz nostalgischen Preisen. Am 26. Juni (diesen Freitag) erwartet die Gäste ein buntes Programm mit Führungen durchs Bad, einer Fotoausstellung, einem Glücksrad-Gewinnspiel und eben Eintrittspreisen wie anno dazumal.
Soll heißen: Schwimmen mit Kästchen als „Garderobe“: 25 Cent, Schwimmen mit Kabine: 40 Cent, Schwitzbad mit Kästchen: 2,50 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt ins Hallenbad. Die feierliche Eröffnung ist um 10 Uhr. Die Stadtwerke haben einige spannende Fakten auf ihrer Homepage zusammengestellt. Zum Beispiel, dass das Bad eigentlich schon 1900 (und nicht 1901) eröffnet werden sollte – doch dann kam das Isar-Hochwasser und überschwemmte das fertiggestellte Kellergeschoss mit seinen technischen Anlagen. Apropos Keller: Im Untergeschoss befand sich bis 1978 auch ein Hundebad inklusive Hundecoiffeur, der die Zamperl badete.
Aber das erfahren Sie alles und viel mehr garantiert am Freitag vor Ort. Übrigens kostete der gesamte Bau vor 125 Jahren 1,97 Millionen Goldmark – was dem heutigen Wert von rund 41 Millionen Euro entspricht.
Inklusive herrlichem Turm, der einen (nicht mehr genutzten) Wasserspeicher beherbergte. Das ermöglichte ein flottes Auffüllen der Becken, wenn sie zur Reinigung geleert worden waren. Alle Informationen: www.swm.de/unternehmen/magazin/leben/125-jahre-muellersches-volksbad-aktionstag.MBI