Schon wieder: Großsuche nach Eisbach-Schwimmer

von Redaktion

Der Badetag am Eisbach endete mit einem Einsatz. © Schmidt

Erst am Montagabend gab es einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr im Englischen Garten, nachdem ein 18-Jähriger beim Baden im Eisbach verschwunden war. Einen Tag später kam es erneut zu einem Notruf, wieder rückten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot aus. Gegen 20 Uhr wurde ein 36-Jähriger, der im Eisbach geschwommen war, vermisst. Es zeigte sich: Der Mann aus dem Jemen, der im Landkreis Fürstenfeldbruck lebt, war einfach nach Hause gefahren – tropfnass, halb nackt, ohne seinem Spezl Bescheid zu geben, und zudem wohl sturzbetrunken.

Wie es aus dem Präsidium heißt, traf ihn eine Streife gegen 21.15 Uhr bei sich daheim an – im Vollrausch. Sämtliche persönlichen Gegenstände hatte der Mann, genauso wie seine Kleidung, am Ufer des Eisbachs zurückgelassen. Dort hatte er bereits seit dem Nachmittag mit einem Freund gefeiert und wohl viel Wodka und Bier getrunken. Als er gegen 18.45 Uhr in den Bach stieg, kehrte er nicht wieder zurück. Gegen 20 Uhr wählte der Spezl den Notruf. Ob der Fürstenfeldbrucker Jemenit für den Einsatz zahlen muss, wird geprüft. Das Baden im Eisbach ist grundsätzlich verboten. Am Ufer stehen Hinweisschilder, die auf Lebensgefahr hinweisen. 2024 starben zwei Schwimmer.NAH

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