Jahrelanger Leerstand: das Unionsbräu. © Schlaf
Seit Jahren steht die traditionsreiche Gaststätte Unionsbräu an der Einsteinstraße in Haidhausen leer – zuletzt gab es einen Wasserschaden, der eine mögliche Wiedereröffnung weiter verzögerte. Weil die Stadt sparen muss, ist eine schnelle Lösung in Eigenregie derzeit nicht in Sicht. Die Rathaus-SPD möchte deshalb, dass die Münchner Wohnen das Grundstück übernimmt, renoviert und auch bewirtschaftet.
SPD-Stadtrat Roland Hefter, selbst Musiker, sagt: „Es ist sehr schade, dass so ein geschichtsträchtiger Ort verfällt. Im Unionsbräu gab es früher eine schöne Mischung aus Gastronomie und Kultur, das würde ich gerne wiedersehen.“ Zuletzt wurden Pläne öffentlich, die für das Grundstück unter anderem ein Fitnessstudio und Büroräume vorsehen. Für die SPD geht dieser Plan an der Geschichte des Hauses vorbei – der Fokus solle auf einer wirtschaftlich stabilen gastronomischen Nutzung mit einem ergänzenden Kulturprogramm liegen.MM