Münchens größte Party-Zone

von Redaktion

Christopher Street Day mit hunderttausenden Gästen und neuer Route

Die Politparade nimmt erstmals eine neue Route.

Die Karte zeigt den Verlauf der Polit-Parade und die Feier-Meile an der Ludwigstraße.

Bereit für den CSD: Steffi und Stefan am Freitag am Odeonsplatz. © Hartmann, Schlaf, Götzfried

Bunt geschmückte Wägen fahren durch die Stadt. Regenbogenflaggen, so weit das Auge reicht. An diesem Wochenende steigt eines der größten Events der Stadt: der Christopher Street Day (CSD). In der ganzen Innenstadt ist dann Partystimmung angesagt. Auf verschiedenen Bühnen gibt es ein buntes Programm.

Am bekanntesten ist der große Umzug. Mit über 200 Gruppen beteiligen sich so viele Fahrzeuge und Laufgruppen wie noch nie. An der Spitze der Parade geht OB Dominik Krause (Grüne) mit. Sie dauert von 12 bis 17 Uhr. Die Teilnehmer starten an der Reichenbachbrücke, ziehen durchs Glockenbachviertel über den Stachus bis zur Ludwigstraße. Dort findet bis Sonntag die neue Pride Meile statt. Vom Odeonsplatz bis zum Siegestor wird das ganze Wochenende gefeiert – wohl mit hunderttausenden Gästen.

Das Straßenfest findet dieses Jahr unter dem Motto „Unsere Vielfalt. Unsere Stärke“ statt. Dabei darf ein vielfältiges Programm mit Musik und Kultur nicht fehlen. Am Odeonsplatz steht die Hauptbühne der Polit-Parade. Dort traten erstmals schon am Freitag erste Künstler auf. Dazu zählte etwa die ehemalige Eurovisioon-Songcontest-Siegerin aus Österreich Conchita Wurst. Heute geht es um 14 Uhr los. Zudem gibt es entlang der Pride Meile eine Karaoke-Bühne, eine QueerStage, eine GenerationenArea und eine SportArea. Die größte Tanzfläche der Stadt erwartet die Münchner vor dem Siegestor. Schluss ist am Samstag um 1 Uhr. Am Sonntag spielen Musiker nur noch an der Hauptbühne am Odeonsplatz.

An diesem Wochenende könnte es aber auch der heißeste CSD der Geschichte werden. Das Thermometer soll auf 36 Grad klettern. Trotzdem werden hunderttausende Besucher erwartet. Die Johanniter raten, Wasser statt Alkohol zu trinken. Auch eine Kopfbedeckung sei bei den hohen Temperaturen ratsam.MARIE-THERES WANDINGER

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