Ein Geschenk an die Münchner Basketball-Szene

von Redaktion

Bayern-Profi Oscar da Silva lädt die Stars von morgen zu einem Turnier mit kostenloser Pizza ein

Duelle auf dem Basketball-Court. © Oscar da Silva

Die beiden Veranstalter: Basketball-Profi Oscar da Silva und Pizzabäcker Frederik Buchmann. © Valentin Palleit

Schon vor dem Turnierstart wuselt es durch den Pineapple Park in Neuhausen. 30 bis 40 Jugendliche haben sich in der ehemaligen Paketposthalle versammelt, um eine Runde Basketball zu spielen – und einen Profi hautnah zu erleben: Europameister Oscar da Silva (27). Bereits voriges Jahr kam dem Spieler des FC Bayern Basketball die Idee, ein Event für den hiesigen Nachwuchs zu organisieren. „Ich wollte einfach etwas für die Münchner Basketball-Szene machen“, sagt er.

Die Gelegenheit dazu hat sich nun in der Sommerpause ergeben. Über Social Media lud er alle Basketball-Begeisterten in den Altersklassen U14 und U18 dazu ein, am Dienstagabend im Pineapple Park – einem beliebten Treffpunkt der Szene – vorbeizuschauen. Vor Ort unterstützt ihn Kumpel Frederik Buchmann (27). Beide haben früher gemeinsam in der Jugend-Basketball-Bundesliga gespielt. Mittlerweile ist Pizza Fred, der Spitzname verrät es, neben seinem Job als Industriedesigner auch als Pizzabäcker aktiv. Er verköstigt die Sportler mit kostenloser Pizza und Getränken. „Er backt die beste in München“, schwärmt da Silva.

Kurz nach 18 Uhr geht es offiziell los: Die zwei Initiatoren trommeln die Teilnehmer zusammen und erklären die Regeln für das anstehende Turnier. Nach der kleinen Einführung scharren die Jugendlichen bereits mit den Hufen: Alle haben nun Bock auf Basketball! Kurz darauf geht es los. Die Teams betreten die zwei zur Verfügung stehenden Courts und demonstrieren ihr Können unter den Augen des Profis. Nach zahlreichen Spielen stehen die Sieger fest. In der U14 gewinnt das Team „FSBH“, bei der U18 geht „God1st“ als Sieger hervor.

Für Oscar da Silva ein gelungenes Event mit Wiederholungsbedarf: „Ich habe die Hoffnung, dass man regelmäßig etwas für die Gemeinschaft machen kann.“VALENTIN PALLEIT

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