Neue Räume für mehr Sicherheit auf der Wiesn

von Redaktion

Zweimal musste die Wiesn 2025 wegen Überfüllung geschlossen werden. Damit sich das Chaos nicht wiederholt, gibt es neue Vorsichtsmaßnahmen – dazu zählen etwa Kameras und Durchsagen-Profis (wir berichteten). Außerdem soll im umgebauten Servicezentrum Theresienwiese eine Sicherheitszentrale und ein Raum für den Koordinierungskreis eingerichtet werden, wie die Stadt München am Donnerstag mitteilte. Dort sollen künftig ein modernes Beobachtungsmanagement, die Steuerung der Besucherströme und ein verbesserter Informationsfluss zwischen allen beteiligten Sicherheitsbehörden und der Veranstaltungsorganisation einen Platz finden. Die Kernstück sei die multimediale Konferenz- und Kommunikationstechnik mit rund 22 Quadratmetern Bildschirmfläche. Der neue Raum bietet laut Stadt 34 Sitzplätze, davon 30 digitale Plug-and-Play-Arbeitsplätze. Ergänzt wird das Konzept durch einen separaten Serverraum, zwei schalloptimierte Telefon- und Funkerschleusen, welche die Räume als Puffer zum restlichen Gebäude abschotten, sowie eine Einsprechkabine für Durchsagen. Das Zentrum ist im früheren Fundbüro, das künftig im Deutschen Museum Verkehrszentrum untergebracht sein soll.MM

Artikel 4 von 11