Warnt vor Verrohung im Netz: BJV-Chef Harald Stocker. © BJV
Der Bayerische Journalistenverband (BJV) blickt auf sein 80-jähriges Bestehen zurück. Er blickt aber auch auf eine Gegenwart und in eine Zukunft, die geprägt sind von steigendem Druck auf Journalisten. Sparzwang, Angriffe, der Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Der Festakt in der Hochschule für Fernsehen und Film am Samstag war eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, denen der Berufsstand gegenübersteht.
Vor der Verrohung im Netz warnte BJV-Vorsitzender Harald Stocker. Fakten würden nicht mehr als solche anerkannt, Angriffe im Netz mündeten in reale Angriffe. Und dennoch bemerkt Karin Boczek, Professorin für Digitaljournalismus, dass sich wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Journalismus entscheiden.
„Freie und unabhängige Presse ist die Basis der freiheitlichen Demokratie“, schreibt Ministerpräsident Markus Söder nach dem Festakt auf X. Der BJV habe „das Fundament für Journalismus in Bayern gelegt“, der Freistaat werde den Journalismus schützen.