Museums-Pläne fürs Paketpost-Areal

von Redaktion

Investor verkündet neues Vorhaben im Untergeschoss der denkmalgeschützten Halle

So soll das Paketpost-Areal einmal aussehen – im Zentrum die 155-Meter-Türme, links daneben die Paketposthalle. © Sim.: Herzog & de Meuron; Foto: Schlaf

Bekommt München ein neues Museum? Im geplanten Quartier auf dem Paketpost-Areal an der Friedenheimer Brücke in Neuhausen könnte das möglicherweise Wirklichkeit werden. Investor Ralf Büschl enthüllte die Idee am Donnerstag am Rande einer Veranstaltung der Bauinnung München-Ebersberg. Seine Ankündigung klang ehrgeizig: „Es wird privat betrieben und in seinem Bereich eines der bedeutendsten der Welt sein.“

Mit einem möglichen Betreiber sei man bereits „seit Längerem“ im Gespräch, so der Investor. Das Museum könnte im Untergeschoss der denkmalgeschützten Paketposthalle eröffnen – dort ist auch ein möglicher Konzertsaal geplant. Platz sei jedoch genug, betont Büschl. Um welche Art von Museum es sich handeln könnte, wollte der Investor nicht sagen. Bis zur Eröffnung werden noch einige Jahre vergehen. Zwar liegt der Bebauungsplan seit einigen Wochen öffentlich aus, die Projektentwickler müssen jedoch noch mehrere städtebauliche Verträge erfüllen. So stehen etwa Architekturwettbewerbe für die kleineren Gebäude des Quartiers noch aus. Erste Baumaßnahmen könnten Ende 2027 beginnen, wenn alles nach Plan läuft. Bis dahin soll die Zwischennutzung des Areals mit dem Pineapple Park fortgesetzt werden. Bezugsfertig könnte das Quartier 2033 sein.

Die Büschl-Gruppe plant rund um die ehemalige Paketposthalle ein neues Quartier mit zwei 155 Meter hohen Türmen und mehreren kleinen Gebäuden mit insgesamt 1180 Wohnungen – knapp die Hälfte davon preisgebunden –, Büros, Hotel-, Gastronomie- und Freizeitflächen sowie Kitas. Der Investor sucht unterdessen weiterhin einen Kapitalpartner für die Finanzierung.LIM

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