München Klinik schlägt Alarm wegen Sparplan
Das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat für die München Klinik (MüK) finanzielle Folgen: Mindestens 30 Millionen Euro Zusatzbelastung erwarte die MüK jährlich, heißt es von der Stadt. Das ergibt sich aus dem bundesweiten Sparvolumen von 16,3 Milliarden Euro, das das Gesetz bis 2027 im gesamten Gesundheitswesen vorsieht. Götz Brodermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik: „Dauerhafte Stabilität lässt sich nicht durch Einsparungen allein erreichen.“ Durch das neue Gesetz werden zudem die Leistungen und Honorare von Psychotherapeuten gedeckelt. Die städtische Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek ist besorgt. Sie sagt: „Angesichts der Zunahme psychischer Belastungen und Erkrankungen darf die psychotherapeutische Versorgung nicht eingeschränkt werden.“MM