Drei Festnahmen nach Verbreitung von Kinderpornos

von Redaktion

Aufmerksamen Mitarbeitern des Finanzamtes ist es zu verdanken, dass die Polizei umfangreiche Ermittlungen gegen drei Männer aus München und Region führt, denen der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen wird. Ermittelt wird gegen einen Münchner (50), einen Rosenheimer (60) und einen Fürstenfeldbrucker (75), die in Kontakt zueinander standen. Letzterer wurde von Zielfahndern des Landeskriminalamts daran gehindert, sich im Ausland zu verstecken. Am 8. Juli konnte der Senior im Osten Bulgariens in der Kleinstadt Karnobat verhaftet werden. Er befindet sich derzeit in Auslieferungshaft. Die beiden anderen Männer sind auf freiem Fuß.

Die Ermittlungen gegen das Trio begannen 2025, erklärt Niko Orfanopoulos vom zuständigen Kommissariat 17. Zuvor hatten Finanzbeamte auf im Jahr 2024 beschlagnahmten Medien des 50-Jährigen kinderpornografisches Material gefunden. Das K17 erwirkte im September vergangenen Jahres einen weiteren Durchsuchungsbeschluss und sammelte weitere Speichermedien wie Computer, Handys, USB-Sticks und CDs ein. Außerdem wurden Kontakte zu dem 60-Jährigen sichtbar. Aus seiner Wohnung nahmen die Ermittler Beweismittel im dreistelligen Bereich mit. Diese Durchsuchung fand ebenfalls am 8. Juli statt. An diesem Tag wurde auch der Münchner vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen und Auswertungen laufen.NAH

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