Sie zeigen sich freundlich und hilfsbereit – und am Ende ist das Geld weg. Mit dieser Masche haben derzeit mutmaßliche Trickbetrügerinnen in München ältere Menschen im Visier.
So wurde Anfang Juni ein über 70 Jahre alter Münchner in einem Supermarkt von zwei unbekannten Frauen angesprochen. Sie fragten, ob sie als Reinigungskräfte für ihn arbeiten könnten. Der Senior lud sie zu sich nach Hause ein. Dort erzählten die Frauen von ihren Geldsorgen. Aus Mitleid gab ihnen der Mann zunächst mehrere Hundert Euro. Bei weiteren Besuchen erhielten sie erneut Bargeld – mit dem Versprechen, alles zurückzuzahlen. Doch das Geld sah er nie wieder.
Nach Angaben der Polizei wurden in den vergangenen Wochen mehrere ähnliche Fälle bekannt. Opfer werden häufig auf Wochenmärkten oder beim Einkaufen angesprochen, zuletzt unter anderem am Arabellapark in Bogenhausen, auf dem Elisabethmarkt in Schwabing sowie auf Friedhöfen und vor Krankenhäusern. Die Polizei mahnt zur Skepsis.GW