Greta Kaser (21) und Andreas Metzger (29) vom Café Luitpold. Rechts: Benedikt Wildmoser mit der „TiraMass“. © M. Schlaf (2)
Benedikt Wildmoser mit der „TiraMass“. © Schlaf (2)
Sahnekrone statt Bierschaum im Masskrug. Diese Idee hatte Benedikt Wildmoser (24) von der Pizzarei am Dom im Italienurlaub. Jetzt wird sein außergewöhnliches Schmankerl während der Wirtshaus-Wiesn Wirklichkeit. Er bietet Tiramisu im Masskrug an. Der Erfinder nennt sie die „TiraMass“.
Wildmoser wollte sich etwas Außergewöhnliches einfallen lassen, sagt er. Voriges Jahr begeisterte die Conditorei Kreutzkamm mit einem Weißbier-Tiramisu. „Ich dachte mir: Warum drehen wir den Spieß nicht um und bringen Tiramisu in die Mass?“ Der Nachtisch hat etwa 3000 Kalorien. Das entspricht der Tagesration eines Erwachsenen. Die Spezialität gibt es im Halbe- oder im Literkrug. Die kleine Portion wird circa 14 Euro kosten, die große circa 20 Euro. Die Preise stehen noch nicht endgültig fest.
Die bayerisch-italienische Nachspeise ist bei der Wirtshaus-Wiesn neu dabei. Auch die Azubis im Café Luitpold dürfen erstmals während des Oktoberfests kreativ werden. „Wir verzieren täglich von 12 bis 15 Uhr Lebkuchenherzen mit individuellen Sprüchen als persönliches Andenken“, erzählen Greta Kaser (21) und Andreas Metzger (29).
Die Wirtshaus-Wiesn findet zum siebten Mal unter dem Motto „Ganz München ist Wiesn“ statt, sagt Gregor Lemke, Vorsitzender der Innenstadtwirte. Dort wird vom 19. September bis zum 4. Oktober gefeiert. Dieses Jahr sind neue Wirtschaften im Umkreis der Innenstadt dabei, wie der Alte Wirt in Moosach, Ayinger in der Au, der Augustiner-Keller, der Königliche Hirschgarten und die Menterschwaige.MARIE-THERES WANDINGER