IN KÜRZE

von Redaktion

Langwieder See: Feuerwehr rettet Fische

Wegen der anhaltend hohen Temperaturen ist der Karpfenweiher in Langwied fast vollständig ausgetrocknet – das Leben mehrerer Fische war in Gefahr. Um die Tiere zu retten, rückte die Freiwillige Feuerwehr in die Kreuzkapellenstraße aus. Der Wasserstand des Gewässers nahe dem Langwieder See war bereits so weit zurückgegangen, dass die Fische nur noch in einer kleinen Pfütze schwammen und sich das aufgestelzte Entenhaus für die Vögel in unerreichbarer Höhe befand. Passanten hatten die Situation bemerkt und die örtliche Feuerwehr verständigt. In Absprache mit der Leitstelle München wurde ein Einsatz für den späten Montagabend geplant, um möglichst wenige Verkehrsbehinderungen zu verursachen. Vor Ort verlegten die Helfer eine 160 Meter lange Schlauchleitung über die Kreuzkapellenstraße zum Weiher. Mit einem Wasserwerfer wurde das Loch befüllt, bis der See seinen vorgesehenen Pegelstand erreichte. Damit wurde das Überleben der Fische gesichert und den Enten wieder ein ebener Einstieg ermöglicht. In ganz Bayern gehen die Pegelstände in Gewässern zurück. So kämpften etwa Fischer im Isararm des Sylvensteinsees im flachen Wasser um Fische. Auch im Münchner Bach Hüllgraben rückten Fischer an, um tausende Tiere zu bergen.MM

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