Häufiges Vergehen: Radler auf der falschen Seite. © Hartmann
Rowdys auf Rollen im Fokus der Polizei: Vergangenen Mittwoch haben knapp 70 Beamte im Rahmen einer Schwerpunktaktion Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer im Münchner Osten kontrolliert. Ergebnis: Insgesamt wurden 370 Verkehrsteilnehmer kontrolliert – und rund 280 Verstöße festgestellt! Die Polizei stellte über 70 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten aus, es gab etwa 200 Verwarnungen.
Zu den häufigsten Vergehen gehörte die verbotswidrige Nutzung von Verkehrsflächen. So waren 129 Radler entgegen der Fahrtrichtung oder auf Gehwegen unterwegs. 52 Radler fuhren bei Rot über die Straße und 40 nutzten auf der Fahrt das Handy. Zudem war ein E-Bike manipuliert, die Höchstgeschwindigkeit war technisch erhöht worden.
Auch E-Scooter fuhren oft nicht vorschriftsmäßig auf der Straße, sondern etwa auf Gehwegen. Zudem waren teils zwei Personen auf dem Roller. Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurden auch festgestellt – Verkehrsmittel waren ohne die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung unterwegs. Andere Fahrer hatten keine Fahrerlaubnis oder falsche Kennzeichen angebracht. Sogar ein als gestohlen gemeldeter E-Scooter wurde entdeckt.DAP