Die nächste Stau-Falle

von Redaktion

Landshuter Allee: Ab heute Sperrungen wegen Sanierung des Fahrbahnbelags

Aufgepasst: Seit gestern warnen schon Schilder vor der kommenden Sperrung. © Schlaf

Pendler und Autofahrer in München sind den Kummer bereits gewohnt: Seit Wochen und Monaten behindern zahlreiche Baustellen im Stadtgebiet den Verkehr. Und jetzt droht die nächste Stau-Falle, an der viel befahrenen Landshuter Allee geht das Fräsen richtig los: Die Auf- und Abfahrtsrampen Nordwest und Südwest am Georg-Brauchle-Ring sind zwar geschafft, aber heute beginnt die Hauptarbeit. Heißt: Es wird gesperrt. Der Fahrbahnbelag auf der Landshuter Allee wird saniert, teilt die Stadt mit. Der Fahrplan für die neue Stau-Falle:

Stadtauswärts: Von heute um 6 Uhr morgens bis Sonntagabend, 23. August, um 22 Uhr wird die östliche Hauptfahrbahn der Landshuter Allee gesperrt. Abschnitt: von der Dachauer Straße über den Georg-Brauchle-Ring in Richtung Moosacher Straße im Norden. Der Verkehr wird – abhängig von der Anfahrtsrichtung – unter anderem über die Dachauer Straße, Moosacher Straße oder Hanauer Straße umgeleitet. „Die Umleitungen sind großräumig ausgeschildert“, verspricht die Stadt.

Stadteinwärts: Vom 27. August ab 6 Uhr bis 30. August um 22 Uhr dann dasselbe Spiel Richtung stadteinwärts. Bedeutet im Detail: Die westliche Fahrbahn in Richtung Donnersbergerbrücke ist gesperrt. Die Umleitung erfolgt – wieder abhängig von der Anfahrtsrichtung – zum Beispiel über die Hanauer und Lerchenauer Straße oder die Leopoldstraße. Wer von Richtung Osten kommt, wird dann über den Mittleren Ring umgeleitet.

Rampen an der Dachauer Straße: Die sind vom 24. bis 27. August dran, allerdings wird – wie bisher schon bei Rampen-Sanierungen – nur nachts gearbeitet, und zwar zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens. Während dieser drei Nächte bleiben die Rampen komplett gesperrt.

Rampe parallel zum Sapporobogen: Hier benötigt man zwei Nächte (26. und 27.), jeweils zwischen 21 und 6 Uhr – weiterer Unterschied zur Dachauer Straße: Die Rampe ist halbseitig befahrbar.

Falls alles weitergeht wie geplant – bisher ist man voll im Soll, sagt uns ein Mitarbeiter des Baureferats –, dann werden insgesamt 26.000 Quadratmeter Asphalt im Zeitplan bis Sonntag in einer Woche um 22 Uhr ausgetauscht worden sein. Bei den befahrenen Stellen werden übrigens zwei Schichten verlegt: Die untere, die sogenannte Binderschicht, ist circa fünf Zentimeter hoch, darüber kommen dann rund drei Zentimeter Asphalt. Allein für die bereits fertiggestellten Rampen waren 15 Sattelzüge im Einsatz für 7000 Quadratmeter Asphalt. Die Stadt empfiehlt, mehr Fahrzeit einzuplanen und das Areal großräumig zu umfahren.MBI

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