In München gibt es Streit um den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Ein privater Anbieter hatte geklagt, weil er eigene Ladesäulen im öffentlichen Raum errichten wollte. Das Verwaltungsgericht bemängelte, das bisherige Vergabeverfahren behandle Bewerber nicht gleich (wir berichteten). Der Feriensenat des Stadtrats sprach sich deshalb gestern für ein neues Vergabeverfahren aus, das das Mobilitätsreferat bis November ausarbeiten soll. Dabei müssen womöglich auch die bestehenden Ladesäulen der Stadtwerke neu ausgeschrieben werden. In München ist die Anzahl der E-Autos seit 2017 rapide von 2278 auf gut 57.000 angewachsen. Dennoch gibt es nur etwa 1200 öffentliche Ladepunkte.LIM