Der Bier-Zoff im Univiertel scheint beendet. Weitere Kioskbetreiber, die juristisch gegen das nächtliche Bierverkaufsverbot der Stadt vorgegangen waren, haben nun ihre Klagen zurückgezogen. Das teilt die Verwaltung mit. Bereits im Juli hatte das Verwaltungsgericht im Falle einer Klage eines anderen Kiosks entschieden, dass das Verbot der Stadt rechtmäßig ist. Damit ist klar: Im Univiertel darf künftig nach 22 Uhr kein Bier mehr zum Mitnehmen verkauft werden. Denn die Stadt ist verpflichtet, für alle Betriebe im Univiertel die gleichen Regeln durchzusetzen. Ab Freitag (4. September) gilt demnach das Bierverkaufsverbot für alle betroffenen Kioske wieder ab 22 Uhr.
Die Vorgeschichte: Anwohner hatten auch in diesem Sommer über die Begleiterscheinungen des Feierns geklagt: Lärm, Urinieren in Hauseingängen sowie Glasscherben. „Ich habe mich sehr dafür starkgemacht, dass im Univiertel ein gutes Miteinander gelingt“, sagt OB Dominik Krause (Grüne). Die Situation für die Anwohnenden habe sich zuletzt leider nicht verbessert.SKA