Flaute für Surfer an der Eisbachwelle

von Redaktion

Wetter schadet der beliebten Attraktion – Einstieg nur von einer Uferseite möglich

Neue Probleme: Der Einstieg ist derzeit nur von einem Ufer aus möglich. © Klaus Haag (2)

Flaute an der Eisbachwelle: Zeitweise konnten die Surfer am Samstag dort gar nicht wellenreiten. „Die Welle hat sich nicht richtig aufgebaut“, berichtet Surferin Sabrina. Insgesamt seien die Verhältnisse in letzter Zeit schlecht gewesen. Schuld war auch das Wetter. „Erst war der Wasserstand niedrig“, meint die 35-Jährige. „Dann durch Regen plötzlich hoch.“ Diese Inkonstanz würde der Welle schaden. Derzeit könne man nur von der Seite am Haus der Kunst einsteigen. Vom gegenüberliegenden Ufer aus gar nicht, „wegen des Weißwassers“. Das bestätigt Geli Simon. „Es sind deutlich weniger Surfer“, sagt die 50-Jährige. „Und man kann weniger Tricks machen.“ Die Unberechenbarkeit hält sie für gefährlich, gerade für Anfänger. Für die gilt sowieso ein Surfverbot. Aus Sicht der Interessengemeinschaft Surfen in München ist die Welle seit der „missglückten Bachauskehr im Herbst“ anfälliger bei wechselnden Pegelständen, wie Vorstand Darko Culjak erklärt. Die Surfgemeinschaft wünsche sich eine gemeinsame Lösung mit der Stadt. Konkret wollen die Surfer Einbauten, die die Welle verbessern. Die Stadt hatte die Welle heuer nach einem Todesfall im April 2025 und einer Sperrung wieder freigegeben.MAR

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