Schuss in Innenhof: Festnahme nach Fahndung

von Redaktion

Zu der Großfahndung kam es an der Donnersbergerbrücke. © Axel Haesler

Dieser Notruf führte zu einem Großeinsatz von Polizei und Bundespolizei am Montagnachmittag: Ein Passant hatte mitbekommen, wie es in einem Innenhof an der Trappentreustraße zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen war. Dabei soll sogar ein Schuss gefallen sein. Das Präsidium schickte daraufhin mehr als 25 Streifen, das Unterstützungskommando USK und Hundeführer ins Westend. Die Bundespolizei übernahm den Bereich rund um die Donnersbergerbrücke, an der die S-Bahnen zwischenzeitlich nicht mehr hielten.

Der Notruf war um 13.25 Uhr eingegangen, aber erst in den frühen Abendstunden war klarer, was eigentlich vorgefallen war. Einer der Beteiligten, ein Türke (33), wurde an der Trappentreustraße angetroffen. Ein zweiter Beteiligter, ein Münchner (22), wurde bei einer Verkehrskontrolle geschnappt. Er brachte die Beamten auf den dritten Beteiligten, einen 17-jährigen Münchner. Welches Problem es zwischen den drei Männern gab, dazu ist derzeit noch wenig bekannt. Alle drei Beteiligten sind vielfach bei der Polizei bekannt – unter anderem wegen Gewalt- und Drogendelikten.

In dem Innenhof an der Trappentreustraße fanden die Ermittler zudem die Hülse einer Patrone. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen sie davon aus, dass eine Schreckschusspistole abgefeuert worden war.

Im Rahmen der Großfahndung kam es in der Arnulfstraße zu einem Unfall mit einem Streifenwagen. Der Wagen fuhr gegen 13.45 Uhr stadteinwärts, als es an der Kreuzung zur Deroystraße passierte: Dort überquerte ein fünfjähriger Bub mit seinen Eltern die Straße. Der Streifenwagen konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Bei der Kollision wurde das Kind leicht verletzt.NAH

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