„Ich habe einen Fehler gemacht:“ Gregorio F. vor dem Landgericht. © SIGI JANTZ
Mit den Worten „buon giorno“ betrat Gregorio F. (22) das Juweliergeschäft in Freimann – und zog ein Messer, die 12-Zentimeter-Klinge auf den Bauch eines Mitarbeiters gerichtet. „Ich hätte genommen, was ich gekriegt hätte“, sagt der Italiener später vor Gericht – der Überfall war ihm nicht gelungen. Mehr noch: Der Pizzabäcker hatte es richtig vermasselt.
„Ich habe gleich gemerkt, dass ich einen Fehler mache“, sagt er beim Prozess vor dem Landgericht. Geldsorgen hätten ihn zum Überfall gebracht. Laut Anklage drohte F. sogar mit Stichbewegungen und schrie: „Gebt mir alles.“ Doch ein mutiger Mitarbeiter des Juweliergeschäfts griff dem unentschlossenen Italiener ins Messer, verletzte sich leicht, aber konnte dadurch Schlimmeres verhindern.
Schnell sperrte sich das Personal in einem Schutzraum ein. Und der Räuber? Stand alleine in der Filiale. „Es wäre leicht gewesen, etwas mitzunehmen – aber ich wollte nicht.“ Kurz darauf hielt er einen Streifenwagen an und stellte sich. Nun droht ihm eine Haftstrafe.THI