Das Unternehmen Mistral um CEO Arthur Mensch (li.) ist aktuell rund 21 Milliarden Euro wert. © alamy, dpa, afp
Die KI-Unternehmen OpenI und Anthropic aus San Francisco haben schon Standbeine in der bayerischen Landeshauptstadt, jetzt kommt eines aus Paris hinzu. Wie am Freitag bekannt wurde, soll auch das französische Unternehmen Mistral nach München kommen. „Der nächste KI-Star“, jubelt das bayerische Digitalministerium. Bonjour Mistral, mia san mia!
Gerade erst hat Mistral AI wieder Schlagzeilen gemacht, da es drei Milliarden Euro in einer neuen Rekordrunde eingesammelt hat. Insgesamt wird das Unternehmen auf über 21 Milliarden Euro geschätzt. Allein Samsung Electronics ist mit einer Milliarde Euro eingestiegen und somit der größte Investor. Eine Hochgeschwindigkeits-Karriere, wie es eben einem Mistral gebührt (der immerhin 180 km/h schnell werden kann). Das Unternehmen wurde vor drei Jahren in Paris gegründet, CEO ist Arthur Mensch, gerade mal 34 Jahre alt.
Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (37, Freie Wähler) jubelt: „Besonders freut mich, dass wir mit Mistral ein europäisches Spitzenunternehmen an die Isar locken konnten. Wenn wir mehr digitale Souveränität wollen, brauchen wir (…) europäische Champions des KI-Zeitalters, die unser Rechts-, Markt- und Werteverständnis in ihrer DNA tragen und bei KI und Co. in der Weltspitze mitspielen können.“
Bayern sei als Digitalstandort „inzwischen zu Europas Premiumadresse für die KI-Wirtschaft“ geworden, so Mehring weiter. Und München sei die KI-Hauptstadt Europas.MBI