Zwei Betrunkene im Gleisbett

von Redaktion

Zu einem Einsatz der Bundespolizei kam es am S-Bahnhof Donnersbergerbrücke. © Weber

Gleich zweimal innerhalb weniger Stunden musste sich die Bundespolizei in den vergangenen Tagen um betrunkene Menschen kümmern, die sich im Gleisbett der Stammstrecke befanden. Der erste Alarm ging am Mittwoch gegen 20.30 Uhr ein. Es zeigte sich: Ein 31-jähriger Italiener war zwischen Laim und Hirschgarten auf die Schienen gegangen. Der Mann, der 1,09 Promille Alkohol im Blut hatte und unter Drogeneinfluss stand, wurde von dem Fahrer eines ICE beim Rangieren gesehen und gewarnt.

Als der Bahnmitarbeiter den Zug stoppte, um auf den Gleisen nach dem Mann zu suchen, sprang der zunächst noch regungslos daliegende Betrunkene plötzlich auf und griff den Zugführer völlig unvermittelt an. Bis zum Eintreffen der Bundespolizei konnte der 35-Jährige den Angreifer festhalten. Der Italiener ist bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannt, kam aber dennoch wieder auf freien Fuß.

Letzteres gilt auch für einen Ukrainer, der gegen 1 Uhr in der Nacht zu Donnerstag am S-Bahn-Halt Donnersbergerbrücke in die Gleise sprang, um zu urinieren. Dabei hatte der 21-Jährige unfassbare 3,09 Promille Alkohol im Blut. Bauarbeiter sahen ihn, brachten ihn in Sicherheit und wählten den Notruf. Da der Mann keinen Ausweis bei sich trug, wurde er auf die Dienststelle gebracht. Auch bei ihm fiel der Drogentest positiv aus.NAH

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