Aktuelles in kürze

von Redaktion

Harsche Vorwürfe

Zum Auftakt eines Kongresses seiner Partei hat der türkische Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu Staatschef Recep Tayyip Erdogan als Despoten kritisiert. Es gebe „weder Recht noch Gerechtigkeit in diesem Land“, sagte der Chef der Republikanischen Volkspartei (CHP) am Samstag bei der Eröffnung des viertägigen Kongresses für Gerechtigkeit in der westtürkischen Provinz Canakkale. „Es ist meine Aufgabe, mich gegen die Tyrannen vor die Unschuldigen zu stellen.“

Nordkorea hat während der laufenden Militärmanöver der USA mit Südkorea drei Raketen von kurzer Reichweite abgefeuert. Zwei Raketen flogen bei den Tests nach Angaben des US-Pazifikkommandos etwa 250 Kilometer weit. Die dritte sei schon kurz nach dem Start explodiert.

Die Nato muss erneut den Zeitplan für den Umzug in ihr neues Hauptquartier verschieben. So wurde jüngst das Vorhaben aufgegeben, den Neubau bis Ende des Jahres komplett zu beziehen. Zudem werden die Kosten deutlich über der von den Mitgliedstaaten vorgegebenen Höchstgrenze von 1,12 Milliarden Euro liegen. Als derzeitige Richtschnur wird nun eine Summe von 1,17 Milliarden Euro genannt. Deutschland trägt zwölf Prozent der Kosten.

Als Antwort auf neue US-Wirtschaftssanktionen hat Venezuelas sozialistische Regierung ihre Streitkräfte aufmarschieren lassen. Das Großmanöver solle die Verteidigungsbereitschaft des Landes gegen „imperialistische Drohungen“ zeigen, hieß es im Staatsfernsehen. In Caracas gingen Soldaten und bewaffnete regierungsnahe Milizen auf die Straßen. Als Höhepunkt der Militärübung wurden gestern rund 200 000 Soldaten mobilisiert.

Nach dem Angriff der IS-Terrormiliz auf eine Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. 28 Gläubige seien getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums.

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