Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hat die Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Integration von Muslimen kritisiert. Die Stiftung hatte Muslime, die vor 2010 nach Deutschland eingewandert sind, zu ihrer Arbeitssituation befragt. 81 Prozent der Befragten von 16 bis 65 Jahren gaben an, erwerbstätig zu sein, ebenso viele wie Nicht-Muslime. Laut Zahlen des Sozio-ökonomischen Panels haben in der Gruppe der 15- bis 64-Jährigen gerade 58 Prozent eine Arbeit. Auf seiner Homepage folgert das IW: „Muslime sind deutlich seltener erwerbstätig und arbeiten auch seltener in Vollzeit als Christen oder Konfessionslose.“ Trotz vieler Erfolge dürfe man die Bemühungen zur Integration von Zuwanderern auf den Arbeitsmarkt nicht schleifen lassen.
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) ist überraschend nach Washington aufgebrochen, um seinen Amtskollegen Rex Tillerson zu treffen. In dem Gespräch soll es nach Angaben des Auswärtigen Amts um den Nato-Einsatz in Afghanistan, den Atom-Streit mit Nordkorea, die Sanktionen gegen Russland, das Atom-Abkommen mit dem Iran und die Lage in dem von seinen Nachbarländern isolierten Golf-Emirat Katar gehen.
Rumänische Grenzpolizisten haben unter Einsatz von Schusswaffen eine Gruppe von Migranten gefasst. Die zwölf Menschen „afro-asiatischer Herkunft“ waren mit ihrem serbischen Schlepper in zwei Autos zehn Kilometer vor der serbischen Grenze unterwegs.
Der Aachener Karnevalsorden Wider den tierischen Ernst 2018 geht an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne). „Schlagfertig in der Sprache und bedächtig in der Sache hat er sich Respekt und Anerkennung weit über die Parteigrenzen hinaus verdient“, begründete der Karnevalsverein die Wahl.
Bei der Ehe für alle gibt es ein Software-Problem. In den Personenstandsregistern aller deutschen Standesämter kann die gleichgeschlechtliche Ehe erst ab dem 1. November 2018 richtig erfasst werden, wie die Berliner Innenverwaltung erklärte.