Pressestimmen
„Das Muster ist seit dem Flüchtlingsabkommen vom März 2016 mit der Türkei bekannt – und erfolgreich. Dasselbe von Italien lancierte Modell wurde nun in Paris im Austausch mit Libyen bestätigt. Auch dort wollen die EU-Länder Geld und materielle und technische Hilfen gegen die Zusicherungen leisten, dass Migranten vor dem Besteigen von Booten gestoppt und in Lagern anständig untergebracht und versorgt werden. Allerdings ist dies alles in Libyen, dem eine richtige, das ganze Territorium kontrollierende Regierung fehlt, viel komplizierter. (…) A priori falsch ist der eingeschlagene Weg deswegen nicht. Europa muss die gezielte Einflussnahme in Libyen wagen, um Menschenleben zu retten und die illegale Einwanderung, die auf dem Kontinent nur zu wachsenden Spannungen und Streitigkeiten führt, unter Kontrolle zu bringen.“
„Es ist zum Haareraufen für die SPD. Noch vier Wochen bis zur deutschen Bundestagswahl, und die Union liegt rund 15 Prozentpunkte vor den deutschen Sozialdemokraten. (…) Doch was Schulz im ,TV-Fernduell‘ der beiden am Wochenende geboten hat, war eben nicht jene inhaltliche Kritik, die in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte und auch geschätzt wird, weil sie Missstände aufzeigt. Vielmehr attackiert Schulz Merkel nun persönlich. Er wirft ihr vor, sie sei entrückt und abgehoben. Das riecht nach Verzweiflung.“