In Hamburg hat sich ein mutmaßlicher Islamist im Gefängnis das Leben genommen. Der 40-jährige Syrer Abdullah K. wurde am Mittwochmorgen leblos in seiner Zelle einer Untersuchungshaftanstalt aufgefunden, wie die Justizbehörde der Hansestadt mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte er sich erhängt. K. saß als mutmaßliches Mitglied der als terroristische Vereinigung eingestuften Dschabhat al-Nusra seit Juni 2017 in Untersuchungshaft.
Ein Großteil der Deutschen sieht das Thema Familiennachzug kritisch. Das geht aus einer aktuellen INSA-Umfrage im Auftrag der „Bild“ hervor. Demnach lehnen 58,3 Prozent der Befragten den gesetzlich vorgesehenen Familiennachzug ab; 41,7 Prozent stimmen ihm zu.
Die Umfrage zeige, dass deutlich mehr Frauen (62,1 %) als Männer (54,5), deutlich mehr Ostdeutsche (66,8) als Westdeutsche (56,5) den Familiennachzug ablehnen.
Ein im Zusammenhang mit dem Terroralarm in der niederländischen Stadt Rotterdam festgenommener Mann bleibt vorerst in Untersuchungshaft. Am Mittwoch urteilte das Rotterdamer Bezirksgericht, der 22-Jährige müsse zwei weitere Wochen im Gefängnis verbringen.
In Venezuela sind Regierungsgegner nach UN-Angaben gefoltert worden. Bei der Unterdrückung regierungskritischer Proteste seien zahlreiche Menschenrechte verletzt worden, sagte der für Menschenrechte zuständige UN-Hochkommissar Said Raad al-Hussein am Mittwoch in Genf. Viele Menschen seien misshandelt worden, „was in einigen Fällen Folter gleichgekommen ist“, so Said. Sein Büro stellte einen Bericht über die Lage in dem südamerikanischen Land vor. Die Demokratie werde untergraben, sagte Said.
Nach dem Verbot der linksextremistischen Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ sind die von Durchsuchungen Betroffenen vor Gericht gezogen. Wie ihr Anwalt gestern mitteilte, haben vier Freiburger sowie Mitbewohner und Lebensgefährten Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht eingereicht.