Aktuelles in kürze

von Redaktion

Deutschlandtrend: AfD legt zu

Gut drei Wochen vor der Bundestagswahl legt die AfD im ARD-„Deutschlandtrend“ weiter zu. Die Partei verbesserte sich in der Umfrage im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf elf Prozent und würde damit als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen. In der Sonntagsfrage bleibt die Union mit 37 Prozent stärkste Kraft, verliert aber einen Zähler im Vergleich zur Vorwoche. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 23 Prozent. Die Linken und Grünen sieht die Umfrage stabil bei neun beziehungsweise acht Prozent. Die FDP kommt ebenfalls auf acht Prozent, einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Die Fortführung der Großen Koalition halten 44 Prozent der Befragten für eine sehr gute oder gute Lösung.

Ungarn will die Kosten für seinen Grenzzaun zur Abwehr von Flüchtlingen auf die EU abwälzen. Brüssel müsse mindestens die Hälfte der 800 Millionen Euro erstatten, die Ungarn für die Sperren an seiner Südgrenze ausgegeben habe, sagte der Stabschef von Ministerpräsident Viktor Orban, Janos Lazar. Der Zahn schütze nicht nur Ungarn, sondern auch den Rest Europas. „Brüssel muss seinen Anteil zahlen“, sagte Lazar.

Die USA haben im diplomatischen Streit mit Russland die Regierung in Moskau aufgefordert, ihr Konsulat in San Francisco zu schließen. Das teilte das US-Außenministerium mit. Zudem wurde Russland aufgefordert eine diplomatische Kanzlei in Washington und eine konsularische Abteilung in New York zu schließen.

Washington reagierte damit auf den Schritt Russlands, Hunderte US-Diplomaten auszuweisen.

Ministerpräsident Horst Seehofer hat Kultusminister Ludwig Spaenle (beide CSU) nach Differenzen eine Jobgarantie gegeben. „Ich verbinde mit dem Ludwig Spaenle eine gute Zusammenarbeit“, sagte Seehofer am Donnerstag. „Und ich kann euch heute zusagen: Wenn es zu einer Kabinettsumbildung kommt, und es wird dazu kommen, wird Ludwig Spaenle Minister bleiben.“

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