Pressestimmen
„Mit dieser Arbeitsmarktreform legt die Regierung den Fokus auf die kleinen und mittleren Unternehmen, die die Mehrheit der Arbeitnehmer beschäftigen. (…) Es wird alles getan, um die Arbeit dieser Firmenchefs zu erleichtern, auch indem die Gewerkschaften in Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern umgangen werden. Die Botschaft ist klar: Gewerkschaften sind gut… und noch besser, wenn man sie nicht braucht.“
„Gewiss bringt die neue Reform auch ein paar Fortschritte. Doch nur graduelle und sicher nicht radikale. Und geradezu abstrus ist der Vorwurf des früheren Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon, dass die neue Exekutive einen sozialen Staatsstreich verüben und den französischen Sozialstaat zerschlagen wolle. Der Arbeitgeberpräsident Pierre Gattaz stellte dagegen zu Recht (…) klar, dass die Reform nur eine wichtige Etappe auf dem richtigen Weg sei.“
„May hat erklärt, sie sehe sich noch für lange Zeit als Führerin der Konservativen. (…) Zuzugeben, dass sie in zwei Jahren abtritt, würde bedeuten, dass sie de facto machtlos ist. Daher also die neue Betonung von Entschlossenheit. Ihre Parteifreunde belohnen sie dafür zwar mit Schulterklopfen. Doch inzwischen wird bereits das Messer geschärft, das sie in den Händen halten, um es ihr im Sommer 2019 gnadenlos in den Rücken zu stoßen.“