von Redaktion

de Standaard (Brüssel)

Pressestimmen

„Wenn jemand die AfD dem Establishment nahebringen kann, dann ist es Alice Weidel. Mit ihrem Wirtschaftsdiplom, ihrer internationalen Erfahrung und ihrer lesbischen Beziehung ist sie viel mehr eine Weltbürgerin als das Mädchen im Dirndl auf der Website der Partei. Allerdings weiß niemand genau, wofür sie eigentlich steht. (…) Die Frau, die einst gelobte, die Partei vor rechtsextremen Einflüssen zu behüten, scheint sich damit versöhnt zu haben, dass sie Gallionsfigur einer Partei geworden ist, in der sich Rechtsextreme zu Hause fühlen.“

„Das bewiesene autoritäre und repressive Abdriften des Regimes von Recep Tayyip Erdogan hat die Kandidatur für den Eintritt der Türkei in die EU zum Thema auf Brüssels Korridoren gemacht. (…) Aber es darf auf keinen Fall Brüssel sein, das den Beitrittsprozess stoppt. Das würde Erdogans Opferdiskurs verstärken und ihm dazu dienen, (…) die türkischen Demokraten zu bestrafen, denen die EU helfen muss.“

„Der frühere US-Präsident Nixon hat einen Weg gezeigt, als er 1972 die jahrzehntelange politische Eiszeit mit China beendete und das Land besuchte, zu dem die USA noch keine diplomatischen Verbindungen hatten. Er erkannte, dass es besser war, Partner mit ideologischen Differenzen zu sein als Feinde mit ideologischen Differenzen. Dieser Mut und dieses Umdenken werden wieder gebraucht.“

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