Der Tod Heiner Geißlers rief zahlreiche Reaktionen hervor:
Edmund Stoiber, Ex-CSU-Chef: „Zwischen 1978 und 1983 haben Heiner Geißler und ich gemeinsam unsere Parteien als Generalsekretäre durch die stürmische Zeit der bürgerlich-konservativen „Wende“ gesteuert. Mit seiner Konfliktfähigkeit und Wortgewalt war Heiner Geißler für die CSU immer eine große Herausforderung, aber zugleich auch Partner.“
Frank-Walter Steinmeier , Bundespräsident:„Heiner Geißler war mit einer Leidenschaft Politiker und mit einer Hingabe Mitgestalter unseres Gemeinwesens, die selten zu finden waren und sind.“
Oskar Lafontaine, Linke: „Geißler hat sich Zeit seines Lebens der christlichen Soziallehre verpflichtet gefühlt. Wie kaum ein anderer kritisierte er die Fehlentwicklungen des globalen Kapitalismus. Er wird uns fehlen.“
Volker Kauder, Unions-Fraktionschef: „Er war ein Modernisierer und Brückenbauer. Heiner Geißler dachte und handelte eigenständig, eckte an und war offen für die Diskussion über Parteigrenzen hinweg.“
Katrin Göring-Eckardt und Czem Özdemir, Grünen-Chefs: „Seine scharfe Kritik an der Friedensbewegung ist uns noch in Erinnerung.“
Thomas Steinberg, Zentralkomitee der Katholiken: „Bei Heiner Geißler war Christliches und Politisches untrennbar verbunden.“