Aktuelles in kürze

von Redaktion

Wieder Befangenheit

Ein neuer Befangenheitsantrag verzögert die Plädoyers der Nebenkläger im NSU-Prozess. Die Verteidiger des mutmaßlichen Terrorhelfers André E. stellten außerhalb der Hauptverhandlung ein Ablehnungsgesuch, teilte ein Justizbeamter mit. Hintergrund soll ein juristischer Streit rund um die Eröffnung eines Haftbefehls gegen E. durch das Oberlandesgericht vom Mittwochabend sein. Der Prozess soll kommenden Mittwoch fortgesetzt werden.

Die Europäische Union hat die wegen der Ukrainekrise verhängten Russland-Sanktionen verlängert. Das teilte der Rat der EU-Mitgliedsländer mit. Dabei geht es um Reiseverbote und das Einfrieren der Vermögenswerte von rund 190 Personen und Organisationen bis mindestens 15. März 2018. Ein weiteres, laufendes Bündel von Sanktionen betrifft das Gebiet der Krim und Sewastopols. Es gilt vorerst noch bis zum 23. Juni 2018.

Attentäter des IS haben bei einem Doppelanschlag im Süden des Irak mehr als 70 Menschen in den Tod gerissen. Ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der Provinz bezifferte die Zahl der Toten auf 74, zudem seien 93 Menschen verletzt worden. Die Anschläge richteten sich gegen ein Restaurant und einen Kontrollposten in Nasirijah. Die Attentäter trugen nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Uniform einer schiitischen Miliz, die gegen den IS kämpft.

US-Präsident Donald Trump will im November erstmals seit seinem Amtsantritt die Volksrepublik China besuchen. Auch den traditionellen US-Verbündeten Südkorea und Japan werde er im Rahmen der geplanten Asien-Reise Besuche abstatten, kündigte Trump am Donnerstag an. In der Region herrschen derzeit wegen Nordkoreas Atombomben- und Raketentests verschärfte Spannungen.

Die Anzahl der geflüchteten muslimischen Rohingyas aus Myanmar steigt. Nach UN-Angaben befinden sich bis zu 400 000 Personen im Nachbarland Bangladesch, davon laut Unicef rund 60 Prozent Kinder. Seit August ist damit mehr als ein Drittel der Angehörigen der muslimischen Minderheit nach gewalttätigen Ausschreitungen mit Militär und Buddhisten geflohen.

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