Bund lässt 4260 Soldaten üben

von Redaktion

Die Bundeswehr beteiligt sich 2017 mit deutlich weniger Soldaten an Militärübungen in Osteuropa als im Vorjahr. Rund 4260 Soldaten nehmen bis November an 15 Manövern der Nato und einzelner Verbündeter teil, die in erster Linie der Abschreckung Russlands dienen. Das geht aus einer Aufstellung des Verteidigungsministeriums hervor. 2016 hatte Deutschland noch 5500 Soldaten in 24 Manöver geschickt. Die Kosten bleiben bei etwa 95 Millionen Euro. Die Militärübungen in Osteuropa waren eine der ersten Reaktionen der Nato auf die Annexion der Krim durch Russland 2014. Damit will das Bündnis den an Russland grenzenden Mitgliedstaaten Polen, Lettland, Litauen und Estland den Rücken stärken.

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