Die Landtags-SPD unternimmt einen neuen Anlauf für ein bayerisches Weiterbildungsgesetz. Arbeitnehmer sollen damit das Recht auf vom Arbeitgeber bezahlte berufliche und gesellschaftspolitische Fortbildung bekommen, bei kleinen Unternehmen soll es einen Zuschuss des Freistaats geben. Im Zeitalter der Digitalisierung müssten sich die Arbeitnehmer ständig neuen Herausforderungen stellen, sagte Fraktionschef Markus Rinderspacher (SPD) gestern. „Bayern und Sachsen sind die einzigen Bundesländer, die kein Bildungsfreiheitsgesetz haben.“ Allerdings sollen Arbeitnehmer sich nicht unbegrenzt auf Arbeitgeberkosten fortbilden können, die SPD-Fraktion schlägt zehn Tage für einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren vor. Die CSU lehnt ein solches Gesetz ab.