Zur Bundestagswahl

von Redaktion

Pravda, Pressburg

Pressestimmen

„Es geht nicht nur um Kommunikationsfehler im Wahlkampf, sondern um Grundsätzlicheres. Der SPD, die traditionell die Arbeitnehmerrechte verteidigte, kehren die klassischen Arbeiter den Rücken zu. Alarmierend ist, dass sie vor allem zur fremdenfeindlichen AfD abwandern. Im Grunde wiederholt sich in Deutschland, was sich in Österreich schon zwanzig Jahre zeigte, wo die Arbeiter mehr von der nationalistischen FPÖ als von der Sozialdemokratie angesprochen werden.“

„Der SPD-Kanzlerkandidat müht sich noch ab, aber seine Partei diskutiert bereits die Folgen der absehbaren Niederlage: Opposition – oder noch einmal Große Koalition? (…) Eine erneute Große Koalition würde Schulz, Gabriel und Kollegen ein letztes Mal Ministerposten sichern. Weil es sich nicht gut macht, diesen Anspruch allzu offensiv zu vertreten, weisen sie lieber darauf hin, dass die SPD aus der letzten Opposition (2009 bis 2013) keinesfalls gestärkt hervorgegangen sei.“

„Der FDP ist nicht daran gelegen, abseits zu stehen, wenn die Finanzarchitektur der EU fortentwickelt wird. Lindner gibt derzeit SPD und Grünen Ratschläge, wie sie im Falle einer Koalition Augenhöhe mit der Kanzlerin erreichen: durch den Posten des Finanzministers.“

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