Pressestimmen
„Es gibt keinerlei rechtliche Grundlage für das, was die Regierung von Katalonien behauptet (…). Deshalb handelt es sich um demokratischen Quatsch. Sicher ist, dass es einen Bruch gegeben hat, der geheilt werden muss und dass dies politisches Talent, Führungsqualität und einen Pakt erfordert. Aber in dem Moment, in dem wir leben, können wir angesichts der Forderung nach Abspaltung nur das Gesetz respektieren und für seine Einhaltung sorgen.“
„Puigdemont und Co. müssen aufhören, zu rufen und schreien; dafür müssen Rajoy und seine Leute anfangen, zuzuhören. Es scheint verlockend, auf Québec zu verweisen, (…) wo es nach Jahrzehnten mit teils gewalttätigem Separatismus Frieden zu geben scheint. Québec wurde 2006 zu ‚einer Nation innerhalb des vereinten Kanada‘ ernannt. Das kann aus Verfassungsgründen für Katalonien nicht kopiert werden – aber hoffentlich der Wille zu einer weichen Landung.“
„Viele Wähler empfinden es nun als eine Täuschung, dass Petry trotz aller Machtkämpfe die AfD als Vehikel zur Wählermobilisierung nutzte, um gleich anschließend auf eigene Rechnung weiterzumachen. Ihr nimmt man auch den ‚realpolitischen Kurs‘ nicht wirklich ab, für den sie seit Frühjahr einzustehen vorgibt. (…) Für all jene, die Petry vorwerfen, es gehe ihr nur um ihren persönlichen Erfolg, ist ihr Benehmen die beste Bestätigung.“