Nach dem schlechten CSU-Ergebnis gibt es bei der Frauen-Union (FU) herbe Enttäuschung – überdurchschnittlich viele weibliche Abgeordnete fielen aus dem Bundestag. „Die Debatte müssen wir führen, ich gebe mich nicht mit 17 Prozent Frauenanteil im Bundestag zufrieden“, sagt FU-Chefin Angelika Niebler. Sie rät aber zur Debatte erst nach der Landesversammlung am Wochenende (mit Neuwahlen), um die Vor-Sondierungen in Berlin nicht zu überschatten. Niebler, die ohne Gegenkandidatin zur Wiederwahl steht, will in ihrer Grundsatzrede in Ingolstadt auch ein Signal zur Unterstützung von Parteichef Horst Seehofer senden. cd